LiteraturCastello

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Herzlich willkommen beim LiteraturCastello!

Hier finden Sie Veranstaltungen und Seminare zu Literatur,
eigenem Schreiben, Märchen und Lyrik in Hamburg.

Seminarleiterin ist die Literaturwissenschaftlerin und Autorin
Dr. Maria Leonarda Castello.

Die Literaturseminare und Schreibgruppen in Blankenese pausieren derzeit,
denn in diesem Jahr wird meine Hilfe für eine Dauerausstellung gebraucht:

Wunderwelten - Das Vermächtnis der Brüder Grimm

Später gibt es dazu hier mehr zu lesen.


Nächste Veranstaltung:

Samstag, 18. Februar 2012 , 10 bis 14 Uhr:
Trauma & Borderline: Wahrheit & Wahnsinn
Die starke Sprache der Märchen für die eigene Sprachkraft nutzen
mit Dr. Maria Leonarda Castello und Françoise Thierfelder
in der Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,
Françoise Thierfelder, Dorotheenstr 137, 22299 Hambur
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Anmeldung bitte hier:
Tel.: 040-636 755 88, Fax.: 040-636 755 89 oder office[at]essentialwork.de

Die Veranstaltung ist auf zwei Webseiten veröffentlicht:

move2focus.de - Website von Francoise Thierfelder
und
Psychotherapeutenkammer Hamburg

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Ein aktuelles Seminarprogramm für 2011 gibt es nicht.
Einzelne Veranstaltungen werden hier rechtzeitig angekündigt.
Es lohnt sich also, immer mal wieder hier hereinzuschauen.

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Die Leitung von privaten Gruppen übernimmt Frau Castello auf Anfrage gern
- bitte mailen Sie
(Kontakt) oder rufen Sie an: 040-863455


Aktuelles Buch:

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leiden sie noch heute
Kindesmisshandlung und Rettung in Grimmschen Märchen

"Ich interpretiere Grimms Märchen nicht psychoanalytisch sondern sprachgeschichtlich. Märchen sind keine Kindergeschichten, sondern Literatur für Erwachsene.
Das Wort Märchen kommt von „maere“, und das bedeutet Bericht oder Kunde von tatsächlichen Ereignissen: Märchen dokumentieren also wirkliches Geschehen.

Sie berichten häufig von Kindesmisshandlungen und davon, wie sich Kinder von solchen traumatischen Erfahrungen wieder befreien können.

Die blutenden Hände der Goldmarie in „Frau Holle“, wenn sie sich anfangs fast zu Tode spinnt, können wir dann nicht mehr als „märchenhaft“ abtun und übersehen, sondern sie werden für mich zum Ausgangspunkt meiner Deutung des Geschehens.
Ich frage: Warum muss sich hier ein Kind fast zu Tode arbeiten? Und warum will dieses Kind nach der glücklichen Zeit bei Frau Holle wieder zurück zu ihrer grausamen Stiefmutter?

Das Buch beantwortet diese und viele andere brennende Fragen, die die Märchen uns dann stellen, wenn wir sie ernst nehmen. Es zeigt, welche Ordnung und welche Hilfe Kinder brauchen, um sich gut zu entwickeln - früher genau wie heute.

Die Sprache des Buches verzichtet auf Fremdwörter, es ist verständlich und spannend geschrieben.
„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leiden sie noch heute“ ist ein Buch für Eltern, Lehrer, Erzieher, Pädagogen und alle, die mit Kindern zu tun haben."

Mehr steht auf der Seite VERÖFFENTLICHUNGEN.

Eine aktuelle REZENSION ist soeben auf www.literatukritik.de erschienen.

Daraus ein Auszug:

Dennoch öffnet Castello mit ihrer Lektürearbeit eine interessante Perspektive auf ausgewählte Grimm'sche Märchen, in denen sich die Wunder zeigen als das Vorhandensein von "Möglichkeiten, die familiären Ketten von Schuld, Grausamkeit und Ungerechtigkeit zu unterbrechen".
In Anbetracht der Tatsache, dass Kindesmisshandlung ein nicht auf den Bereich von Märchentexten beschränkter Umstand ist, verdeutlicht Castello damit auch eine Aktualität der Grimm'schen Märchen, die durchaus erschrecken darf: "Es war einmal so, und so ist es noch heute."
(Alexandra Campana)

Eine Kurzinfo über Buch und Autorin als PDF zum Ausdrucken gibt es HIER.


Fragen oder Anregungen? Bitte mailen.
Letzte Aktualisierung: 23.01.2012

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