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Kolumne im Hamburg Journal des Hamburger Abendblatts:
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"Geben Sie Gedankenfreiheit!"
Zum 250. Geburtstag von Friedrich von Schiller
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 29.8.2009
"Die Rückkehr ins Paradies"
Gärten in der Literatur
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 4.4.2009
"Das Prinzip Kassandra"
Zum 80. Geburtstag von Christa Wolf
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 7.3.2009
"Zeilen und Wunder"
Das Wunder in der Literatur
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 20.12.2008
"Die Wonne Wahren Wünschens"
Der Wunsch und seine Erfüllung in der Literatur
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 22.11.2008
"Was wir wirklich haben, ist Erinnerung"
Das Erinnern in der Literatur
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 4.10.2008
"Hingegeben wie gefallner Regen"
Die Bedeutung des Wassers in der Literatur
Link zum Artikel im Hamburg Journal vom 10.5.2008
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"Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leiden sie noch heute"
Kindesmisshandlung und Rettung in Grimmschen Märchen

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Zum Inhalt:
Sie kennen und lieben Märchen seit Ihrer Kindheit. Allerdings fragen Sie sich dennoch immer mal wieder: Warum sind Märchen so grausam? Sind sie tatsächlich für Kinder geeignet? Und wüssten Sie nicht auch zu gerne, was es auf sich hat mit diesem Brunnensprung in 'Frau Holle' und warum Sneewittchen so schön sein muss?
Seit über 15 Jahren geht Castello in ihren Märchenseminaren solchen Fragen nach. In dem jetzt daraus entstandenen Buch zeigt sie, dass Märchen nicht unbedingt Geschichten für Kinder sind, sondern Geschichten über Kinder, und zwar für Erwachsene. Sie liest Märchen als Literatur und nimmt sie ernst, stammt doch das Wort 'Märchen' ab von 'maere' und bedeutete einst: Nachricht, Bericht, unerhörte Begebenheit. Castellos Blick auf Märchen entschlüsselt den historischen Alltag, von dem sie trotz aller Wunder berichten: Warum darf eine Waise brutal ausgebeutet werden? Warum darf eine Königin einem Jäger befehlen, ein Kind zu töten? Vor allem die starke Rolle der Kinder und ihrer Helfer werden dabei betont: Märchen fordern einen humanen Umgang mit dem Kind bereits zu einer Zeit, als es so etwas wie eine Kindheit noch gar nicht gab.
Die behandelten Grimmschen Märchen sind:
"Das Mädchen ohne Hände"
"Eisenhans"
"Sneewittchen"
"Allerleirauh"
"Frau Holle"
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Dennoch öffnet Castello mit ihrer Lektürearbeit eine interessante Perspektive auf ausgewählte Grimm'sche Märchen, in denen sich die Wunder zeigen als das Vorhandensein von "Möglichkeiten, die familiären Ketten von Schuld, Grausamkeit und Ungerechtigkeit zu unterbrechen".
In Anbetracht der Tatsache, dass Kindesmisshandlung ein nicht auf den Bereich von Märchentexten beschränkter Umstand ist, verdeutlicht Castello damit auch eine Aktualität der Grimm'schen Märchen, die durchaus erschrecken darf: "Es war einmal so, und so ist es noch heute."
(Alexandra Campana)
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Außerdem vom LiteraturCastello (Hrsg.) erhältlich:
"Da, wo ich bin"
Hamburger schreiben über Gott und die Welt

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Zum Inhalt:
Da, wo ich bin - Hamburger schreiben über Gott und die Welt.
Siebzehn Hamburger AutorInnen schrieben für diesen Band Geschichten und Gedichte. Glück undUnglück, Alltag und besondere Augenblicke sind deren Ursprung - sowie auch immer wieder die Phantasie.
Seit 1993 schreiben sie alle in den Gruppendes LiteraturCastello. Die nun vorliegende Textauswahl ist Frucht dieser gemeinsamen Jahre. Zärtlich, bezaubernd, erschütternd, erschreckend, kurzweilig, absurd, skurril, romantisch und spannend sind diese kleinen Werke. Manche gehen unter die Haut, andere tun der Seele gut, wiederum andere sind einfach schön.
Alle Texte sind einzigartig und eigenwillig.
Ein Buch zum Stöbern und Fündigwerden.
Dieses Buch gibt es auch im LiteraturCastello
sowie bei bei Amazon oder Buch24 zum Preis von 20 EUR.
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